Wir begegnen Bildern überall, viele nehmen wir gar nicht wahr.
Aber in Ausstellungsräumen oder Museen oder auch Katalogen schauen wir hin und spüren ob sie uns etwas sagen können.
Wir sind neugierig, wir möchten etwas Neues erfahren oder erkennen oder Altes neu sehen können. Gäbe es sonst Kunst?
Auf dieser Seite begegne ich einigen meiner Bilder mit Texten, die teilweise weniger vom Verstand als vom spontanem Empfinden her entstanden.
Es muss deshalb nicht jedes Wort wörtlich genommen werden, es drückt sich auch ein Gefühl damit aus.
Bilder können Tore in Räume sein, sie können berühren. Aber es kann auch sein, dass ein Bild nicht zu dir spricht. Wir sind alle einzigartig in unserer Wahrnehmung.

Eleganz
unerwartet tritt sie auf –
hoch geragt und tief gestapelt
einzig die Lichter
lassen einen Eintritt wagen.
NMN Raumfuge
50 x 70 cm, Leinwand
Was könnte sich da für ein Geheimnis verstecken, führt der Weg in die Unterwelt, kann ich es wagen weiterzugehen? Das Leuchten der Lichter ließ mich innehalten – und erstmal malen. Lastkähne, Technikhalle… ?
Ich verrate es. Genial die Architektur von Volker Staab, ein modernes Museum in die enge Altstadt von Nürnberg zu integrieren. Da bleiben enge Ecken nicht unentdeckt.

Magische Sphären in Räumen.
Landung oder Irrtum?
Hoch hinaus ins Grüne
oder den Überblick gewinnen?
Der Betrachter hat die Wahl.
Wonder, where we are
60 x 60 cm, Acryl auf Leinwand
Faszination Licht und Architektur im Museum, neu entstanden durch neue Ebenen, schwebend und doch fest.
Immer wieder wandelten meine Augen durch die Räume und dann segelten die Figurenschemen zielgenau ins Grüne.
Viel Spaß beim Augenwandern und dem überlegen: Wo bin ich eigentlich?

Transit
Format: 100 x 120 cm, Acryl/Öl auf Leinwand
Dieses Bild ist wie ein Schwellenraum.
Ein geometrischer Übergang zwischen Frequenzen.
Linien, die Richtungen geben – ohne Ziel.
Licht, das nicht wärmt – aber durchdringt.
Figuren, die anonym wirken – aber vertraut sind.
Transit lädt dich ein, kurz still zu werden:
Wenn du nicht weißt wohin der Weg führt – was ist wichtig?
Vielleicht ist es nicht der Ort, sondern die Begegnung.

Blauer Wald
Format: 80 x 100 cm, Acryl auf Leinwand
Dieses Bild entstand aus der Begegnung mit der Wildheit des Stadtwaldes –
einem Raum, der noch nicht gezähmt wurde.
Zwischen Bäumen, die in Farben atmen, wachsen auch Fragen.
Ich ging in den Wald und fand keine Stille –
sondern Bewegung in Lichtern, die nicht von dieser Welt schienen.
Der Blaue Wald ist kein Ort auf der Karte,
sondern ein Echo im Inneren.
Ich habe nicht gemalt, was ich sah – sondern was mich dort gesehen hat.
Vielleicht ist dieser Wald kein Bild, sondern ein Spiegel meiner eigenen Verwurzelung.

Hab’vanna
Format: 80 x 100 cm Acryl auf Leinwand
Dieses Bild entstand nicht aus einer Skizze – sondern aus einem Gefühl.
Eine Leinwand mit einem gelben Streifen war der Beginn. Daraus spann sich der Faden und ging unweigerlich auf in einen Tanz aus Grün, Bewegung und Form.
Fliessende Spuren kaskadenhaft, Blatt um Blatt erscheint und plötzlich die weiße Spur, der helle Schatten –
da bricht das statische Grün auf, wie ein Impuls von Bewusstsein, der durch ein Feld von Ruhe zieht
Wer sucht Raum und Licht im Geborgensein des Grünuniversums, unter der Sternenhaube?
Braucht die Seele Platz im Schimmer des unendlichen Lichtes?
Wo geht die Reise hin?

Der farbige Fluss
Format: 50 x 70 cm, Acryl auf Leinwand, Fluidtechnik
Wellen in der Momentaufnahme – Schlüsselwellen, die das Bewusstsein einladen,
sich erinnern zu lassen.
Erinnerung an die Elemente der Erde, der Luft, Wasser – in Bewegung
Urgewalten, Geburten –
eine Flussspur wie ein Rückgrat, geheimnisvoll in den Farben Türkis – des Unbewussten.
Was trägt es mit sich – was lässt es im Untergrund wirken
wo stehe ich dabei als Betrachter – meines Inneren?

Pony – Portrait in Resonanz
Format: 30 x 30 cm Öl auf Leinwand
Auch Tiere habe ich einige gemalt, es ist eine sehr schöne Art Malerei da in die Resonanz zu gehen.
Ausgehend von einem unscharfen Foto entstand dieses Portrait nicht als bloße Wiedergabe
der äußeren Form, sondern als Begegnung auf einer stilleren Ebene.
Im Malprozess öffnete sich ein feiner, unbewusster Faden zur inneren Präsenz des Tieres –
ein Austausch jenseits von Worten, der mehr vom Charakter als von der Abbildung erzählt.
So verbindet sich in den Schichten von Fell und Blick die sichtbare Gestalt
mit dem unsichtbaren Wesen, das dem Tier eigen ist.
